Per Tatzenpost, weil vier Pfoten nicht warten können.

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Parasiten beim Hund: Was du saisonal tun musst

Hund: Pflege & Gesundheit

Parasiten beim Hund: Was du saisonal tun musst

Der Schutz vor Parasiten ist eine ganzjährige Aufgabe, die sich je nach Saison stark unterscheidet. Während im Frühling und Sommer vor allem Zecken und Flöhe lauern, bringen Herbst und Winter oft Milben und das Risiko von Flohplagen im warmen Haus mit sich. Ein vorausschauender Pflegeplan schützt den Hund effektiv vor gefährlichen Krankheitsüberträgern. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Risiko für den geliebten Vierbeiner das ganze Jahr über minimieren.

Wer seinen Hund effektiv vor Parasiten schützen möchte, muss die Vorsorge an die jeweilige Jahreszeit anpassen.

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Frühling und Sommer: Hochsaison für Zecken und Flöhe

Sobald die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad Celsius steigen, werden Zecken aktiv und lauern im hohen Gras oder im Unterholz. Nach jedem Spaziergang sollte das Fell des Hundes gründlich abgesucht werden, insbesondere an dünn behaarten Stellen wie dem Bauch, den Ohren und den Schenkelinnenseiten. Eine frühzeitige Entfernung gefundener Zecken mit einer speziellen Zange verringert das Risiko einer Krankheitsübertragung erheblich.

Neben Zecken sind auch Flöhe in den warmen Monaten besonders aktiv und vermehren sich rasant. Ein regelmäßiges Kämmen mit einem feinen Flohkamm hilft dabei, einen Befall frühzeitig zu erkennen, bevor sich die Parasiten in der Wohnung ausbreiten. Ergänzend schützen pflanzliche Abwehrsprays oder spezielle Halsbänder das Tier bei Ausflügen in die Natur.

Herbst: Herbstgrasmilben und feuchtes Wetter

Im Spätsommer und Herbst sind es vor allem die Larven der Herbstgrasmilben, die Hunden das Leben schwer machen. Diese winzigen, orangefarbenen Parasiten sitzen bevorzugt auf Wiesen und verursachen nach dem Kontakt einen extremen Juckreiz, besonders an den Pfoten und am Bauch. Nach dem Spaziergang empfiehlt es sich, die Beine und den Bauch des Hundes mit lauwarmem Wasser abzuwaschen, um die Larven mechanisch zu entfernen.

Die feuchtere Witterung im Herbst begünstigt zudem das Überleben von Floheiern und -larven in der Umwelt. Hundebesitzer sollten nun verstärkt auf die Hygiene der Liegeplätze achten und Decken sowie Kissen regelmäßig bei mindestens sechzig Grad waschen. So wird verhindert, dass eingeschleppte Parasiten den Weg in den warmen Wohnbereich finden.

Winter: Flohgefahr im warmen Zuhause und Milbenschutz

Entgegen der landläufigen Meinung ist die Parasitenvorsorge im Winter keineswegs überflüssig. Da Wohnräume in der kalten Jahreszeit beheizt werden, finden Flöhe dort ideale Bedingungen vor, um sich zu vermehren und zu überwintern. Ein einziger unbemerkt eingeschleppter Floh kann schnell zu einer hartnäckigen Plage im gesamten Haus führen, weshalb die Kontrolle des Fells auch im Winter lückenlos fortgesetzt werden muss.

Zudem können bestimmte Milbenarten wie die Ohrmilben auch bei eisigen Temperaturen aktiv sein und von Hund zu Hund übertragen werden. Ein regelmäßiger Blick in die Ohren des Hundes auf dunkle, kaffeesatzartige Ablagerungen schützt vor unentdeckten Entzündungen. Bei ersten Anzeichen von häufigem Kopfschütteln oder Kratzen sollte umgehend gehandelt werden.

FAQ

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wann beginnt die Zeckensaison für Hunde?

Die Zeckensaison beginnt meist im zeitigen Frühjahr, sobald die Außentemperaturen dauerhaft über sieben Grad Celsius steigen, und reicht oft bis weit in den Herbst hinein.

Wie erkennt man einen Flohbefall beim Hund?

Ein deutliches Anzeichen ist häufiges Kratzen. Beim Kämmen mit einem Flohkamm lassen sich kleine schwarze Punkte im Fell finden, die sich auf einem feuchten Tuch rot färben.

Reicht es aus, den Hund nur im Sommer gegen Parasiten zu behandeln?

Nein, da Flöhe und Milben auch in beheizten Wohnräumen im Winter überleben können, ist eine ganzjährige Aufmerksamkeit und bedarfsgerechte Vorsorge ratsam.

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