
Hund: Senioren & Gesundheit
Zecken und Flöhe beim Hund: Vorbeugung und schnelles Handeln
Parasiten wie Zecken und Flöhe stellen das ganze Jahr über eine Gefahr für die Gesundheit des Hundes dar. Ein Befall verursacht nicht nur lästigen Juckreiz, sondern kann auch gefährliche Krankheiten übertragen. Mit der richtigen Vorsorge und schnellem Eingreifen lassen sich die lästigen Schädlinge jedoch erfolgreich abwehren.
Der effektive Schutz vor Zecken und Flöhen beim Hund erfordert regelmäßige Kontrollen und die passende Pflege nach dem Spaziergang.
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Vorbeugung im Alltag: Parasiten gar nicht erst zulassen
Die beste Abwehr gegen Parasiten beginnt bereits vor dem Spaziergang im Freien. Regelmäßige Fellpflege und das Absuchen des Hundes nach jedem Ausflug in die Natur sind einfache, aber äußerst wirksame Maßnahmen. Besonders die warmen, dünnhäutigen Körperstellen wie Achseln, Ohren und der Bauchbereich sollten dabei gründlich untersucht werden.
Zusätzlich können vorbeugende Präparate zum Auftragen auf die Haut, Halsbänder oder pflanzliche Abwehrmittel eingesetzt werden. Diese sollten stets in Absprache mit dem Tierarzt ausgewählt werden, um die optimale Verträglichkeit für das Tier zu gewährleisten. Eine lückenlose Vorsorge schützt den Hund zuverlässig vor den gesundheitlichen Folgen eines Bisses.
Schnelles Handeln bei Zeckenbefall
Hat sich bereits eine Zecke festgebissen, ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Die Zecke muss hautnah mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Zeckenkarte gerade herausgezogen werden, ohne den Körper des Spinnentiers zu quetschen. Auf Hausmittel wie Öl oder Klebstoff sollte unbedingt verzichtet werden, da das Tier im Todeskampf sonst Krankheitserreger in die Wunde abgibt.
Nach der Entfernung muss die betroffene Hautstelle gründlich desinfiziert und in den folgenden Tagen genau beobachtet werden. Tritt eine kreisförmige Rötung auf oder zeigt der Hund Symptome wie Trägheit und Appetitlosigkeit, ist ein sofortiger Besuch in der Tierarztpraxis ratsam. Eine saubere Umgebung und die Reinigung des Hundes nach dem Ausflug erleichtern das Auffinden der Parasiten erheblich.
Flöhe erfolgreich bekämpfen und vertreiben
Ein Flohbefall äußert sich meist durch häufiges Kratzen, Knabbern an der Haut und Unruhe des Hundes. Um Gewissheit zu erlangen, empfiehlt sich der Einsatz eines feinen Flohkamms, mit dem das Fell systematisch durchgekämmt wird. Die ausgekämmten Rückstände werden auf ein feuchtes Papiertuch gegeben; färben sich diese rötlich-braun, handelt es sich um Flohkot.
Bei einem positiven Befund müssen sowohl der Hund als auch die gesamte Wohnumgebung gründlich behandelt werden. Decken, Kissen und Körbchen sollten bei mindestens sechzig Grad gewaschen werden, um alle Entwicklungsstadien der Flöhe abzutöten. Eine gründliche Reinigung des Hundefells nach dem Aufenthalt im Freien hilft zudem, lose Parasiten frühzeitig zu entfernen, bevor sie sich einnisten können.
FAQ
Häufige Fragen zu diesem Thema
Wie erkenne ich, ob mein Hund Flöhe hat?
Ein Flohbefall äußert sich durch häufiges Kratzen und kleine schwarze Punkte im Fell, die sich auf einem feuchten Tuch rötlich färben.
Was ist bei der Entfernung einer Zecke zu beachten?
Die Zecke sollte hautnah gegriffen und gleichmäßig herausgezogen werden, ohne ihren Körper zu quetschen. Verwenden Sie niemals Öl oder Klebstoff zur Entfernung.
Wie oft sollte ich meinen Hund auf Parasiten untersuchen?
Nach jedem Spaziergang im Grünen sollte das Fell des Hundes gründlich abgesucht werden. Dies gilt besonders während der warmen Jahreszeit von Frühling bis Herbst.
Weiterdenken
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