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Welpenimpfplan: Der komplette Überblick

Hund: Welpe & Junghund

Welpenimpfplan: Der komplette Überblick

Die Anschaffung eines Welpen bringt viel Freude, aber auch eine große Verantwortung für dessen Gesundheit mit sich. Ein strukturierter Impfschutz schützt das junge Tier vor lebensbedrohlichen Erregern, während das eigene Immunsystem noch ausreift. Tierärzte empfehlen daher eine rechtzeitige Grundimmunisierung ab der achten Lebenswoche. Dieser Leitfaden hilft Hundebesitzern, alle wichtigen Termine und Impfungen im Blick zu behalten.

Ein strukturierter Welpenimpfplan schützt junge Hunde effektiv vor gefährlichen Infektionskrankheiten und sichert ihre langfristige Gesundheit.

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Die Grundimmunisierung: Der Start in ein gesundes Hundeleben

Die Grundimmunisierung von Welpen beginnt üblicherweise in der achten Lebenswoche, da zu diesem Zeitpunkt der Schutz durch die Muttermilch langsam nachlässt. In dieser ersten Phase erhält der junge Hund Impfungen gegen Parvovirose, Staupe, Hepatitis und Leptospirose. Diese Erstimpfungen sind entscheidend, um den körpereigenen Schutzaufbau des Welpen rechtzeitig zu aktivieren.

Nach der ersten Gabe folgen im Abstand von jeweils vier Wochen weitere Injektionen in der zwölften und sechzehnten Lebenswoche. Erst mit dieser mehrfachen Verabreichung ist die Grundimmunisierung abgeschlossen und der Körper hat genügend Antikörper gebildet. Tierhalter sollten diese Termine strikt einhalten, um Impflücken und somit das Risiko einer Infektion zu minimieren.

Pflichtimpfungen und Wahlimpfungen im Überblick

Zu den sogenannten Core-Impfungen, also den Pflichtimpfungen für jeden Hund, gehören der Schutz gegen Tollwut, Staupe, Parvovirose und Hepatitis. Diese Krankheiten sind hochansteckend und verlaufen ohne Schutz oft tödlich. Besonders die Tollwutimpfung ist zudem für Reisen im Ausland gesetzlich vorgeschrieben und wird meist ab der zwölften Woche verabreicht.

Neben diesen lebensnotwendigen Impfungen gibt es Wahlimpfungen, die je nach Lebensumfeld des Hundes sinnvoll sind. Dazu zählen der Schutz gegen Zwingerhusten, Borreliose oder Babesiose. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Tierarzt hilft dabei, das individuelle Risiko des Welpen anhand seines Auslaufs und Kontakts zu anderen Hunden abzuschätzen.

Verhalten vor und nach dem Tierarztbesuch

Vor dem Impftermin muss der Welpe absolut gesund und frei von Parasiten sein, weshalb eine vorherige Entwurmung dringend empfohlen wird. Ein geschwächter Organismus kann keine ausreichende Immunantwort aufbauen, was den Impfschutz beeinträchtigen würde. Zudem sollte der Hund am Tag der Impfung keinen übermäßigen körperlichen Anstrengungen ausgesetzt werden.

Nach der Injektion benötigt der junge Hund viel Ruhe und einen warmen Rückzugsort zur Erholung. Leichte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder eine kleine Schwellung an der Einstichstelle sind in den ersten Tagen normal. Sollten jedoch Fieber oder anhaltende Trägheit auftreten, ist eine sofortige Rücksprache mit dem Tierarzt ratsam.

FAQ

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wann sollte die erste Impfung beim Welpen stattfinden?

Die erste Impfung erfolgt in der Regel in der achten Lebenswoche, wenn der natürliche Schutz durch die Muttermilch nachlässt.

Welche Impfungen sind für Welpen in Deutschland verpflichtend?

Es gibt keine gesetzliche Impfpflicht, jedoch gelten Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose und Tollwut als medizinisch dringend empfohlene Pflichtimpfungen.

Wie oft müssen die Impfungen beim Hund aufgefrischt werden?

Nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung im ersten Lebensjahr müssen die meisten Impfungen je nach Impfstoff alle ein bis drei Jahre aufgefrischt werden.

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